Unsere Arbeit

Unser Einsatz für den Naturschutz erstreckt sich auf die gesamte Fläche des Kreises Recklinghausen. Wir richten jedoch unseren fachlichen Blick über die Grenzen der Naturschutzgebiete hinaus auf die gesamte Natur und Landschaft.

Zum Schutze bedrohter wandernder Arten wie zum Beispiel dem Fischotter arbeiten wir über die Kreisgrenze hinaus eng mit den benachbarten Biologischen Stationen und Naturschutzeinrichtungen zusammen.

Auch wenn die Naturschutztätigkeiten der Biologischen Station in die drei Hauptaufgaben Datenerhebung, Praktischer Naturschutz und Umweltbildung unterteilt werden können, sind bei der Vielzahl unserer Aufgaben und Projekte wissenschaftliche Erhebungen, praktische Umsetzung sowie Information und Bildung eng miteinander verzahnt.

 
 
 
 

imageUmweltbildung

Die Biologische Station möchte möglichst viele Menschen durch direkte Naturbegegnung, durch Erleben von Natur mit allen Sinnen begeistern. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und das Verständnis für ökologische und kulturhistorische Zusammenhänge. Auf der Grundlage einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden umweltpädagogische Veranstaltungen, Exkursionen, Fortbildungen und Fachtagungen angeboten.

Jährlich führt die Biologische Station ca. 100 Veranstaltungen für Interessierte durch.

Zu den Angeboten, Programmen & Terminen...

 
 
 
 

imageBestanderfassungen

Die Inventur in der Natur. In der Bestandserfassung stellt sich als erstes die Frage: "Was habe ich?" Die Ersterhebung gibt Aufschluss. Gefolgt von: "Ist es das, was ich erwartet hätte oder liegt Einiges im Argen?" Und schließlich: "Wie kann man das Erwartete erreichen und dann bewahren?"

Werden dann Maßnahmen für eine mögliche Verbesserung eingeleitet ergibt sich die Notwendigkeit der Kontrolle (einer Fläche oder eines Gebietes) in regelmäßigen Zeitabständen um zu sehen ob und wie die Entwicklung voranschreitet: das sogenannte Monitoring.

 
 
 
 

imageArtenschutzprojekte

Auch in unserer Region werden immer mehr Tier- und Pflanzenarten durch die Zerstörung ihres Lebensraumes bedroht. Ziel ist es durch unseren kontinuierlichen Einsatz den Lebensraum und damit die bedrohten Arten selbst zu erhalten. Die Biologische Station Kreis Recklinghausen widmet sich insbesondere dem Fischotter, Uhu & Hirschkäfer.

 
 
 
 

imageKulturlandschaftspflege

Seit Jahrhunderten werden zur Gewinnung von Milch, Fleisch, Leder und Wolle Haustiere gehalten. Früher wurden die Haustiere entweder durch Heu im Stall ernährt oder auf Weiden getrieben. Dadurch sind offene Landschaften mit Wiesen und Weiden sowie Heiden entstanden, die Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren bieten. Auch heute noch müssen diese traditionellen Nutzungen zur Erhaltung wertvoller Kulturlandschaften eingesetzt werden.

Die Biologische Station setzt sich mit Bestandserhebungen, Maßnahmenplanungen und Beratungsangeboten für den Erhalt und die Pflege von Streuobstwiesen und naturschutzfachlich wertvollen Grünländern und Offenlandlebensräumen ein.



 
 
 
 

imageNaturlandschaftsentwicklung

Ein erklärtes Ziel im Naturschutz ist der Erhalt oder die Entwicklung von möglichst naturnahen Verhältnissen in der Landschaft. Der naturnaheste Zustand ist dabei die Naturlandschaft. In einer Naturlandschaft hat der Mensch nur einen sehr geringen Einfluss. In unserer vom Menschen geprägten Kulturlandschaft gibt es solche Flächen nicht mehr. Es ist lediglich möglich eine Landschaft zu entwickeln, die diesem Zustand wieder nahekommt. Solche Naturentwicklungsgebiete werden natürlichen Prozessen überlassen, d.h. die Entwicklung wird durch Pflanzen und Tiere und äußere Kräfte wie z.B. Witterung und Hochwasser bestimmt. Naturentwicklungsgebiete, die von der Biologischen Station betreut werden, sind z.B. Teile des Hervester Bruchs und das Bergsenkungsgebiet HaLiMa5 im Naturschutz- und FFH-.Gebiet Lippeaue im Bereich Haltern, Lippramsdort, Marl.

 
 
 
 

imagePraktischer Naturschutz

Um unsere Natur zu bewahren oder wieder instand zu setzen ist praktische Pflege nötig. Eher selten ist der Einsatz von Großgeräten. Der Teufel liegt oftmals im Detail.  Unser Einsatz vor Ort verlangt uns häufig pure Handarbeit ab, z.B. in der Neophytenbekämpfung oder der Kopfbaumpflege.