Die Streuobstwiesen
Auf dem Gelände der Biologischen Station befinden sich zwei Streuobstwiesen unterschiedlichen Alters. Alte Streuobstwiesen stellen einen Hotspot der Artenvielfalt dar. Sie können bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten beherbergen.
Was Streuobstwiesen als Lebensraum so wertvoll macht ist ihr Strukturreichtum, der viele unterschiedliche Lebensbedingungen verschiedener Arten bedient.
So lässt sich eine Streuobstwiese in mehrere Stockwerke einteilen. Während es am Boden beispielsweise schattig und kühl bleibt, ist es in den Baumkronen sonnig und warm.
Auch abgestorbenes Holz auf einer Streuobstwiese hat eine wichtige Bedeutung. Verschiedene Vogel-, Fledermaus-, Insekten-, Flechten- und Pilzarten leben vom oder am Totholz.
