Eine Station für den Kreis

Im März 1990 wurde vom Land Nordrhein-Westfalen ein naturräumliches Fachkonzept zur Einrichtung von Biologischen Stationen verabschiedet.

Dieses Konzept sah in ausgewählten Regionen des Landes die Eröffnung und die institutionelle Förderung von Biologischen Stationen vor. Voraussetzung hierfür war, dass der jeweilige Kreis bzw. Kommune sich mit 20% an den Kosten beteiligt und aus den örtlichen Naturschutzgruppen sowie Vertretern der Landwirtschaft ein Trägerverein für die jeweilige Station gegründet wird.
 




Gründungsversammlung des Trägervereins der künftigen „Biologischen Station Kreis Recklinghausen e.V.“
WAZ Bild: Gerd Wallhorn vom 08.12.1990


Auf dieser Grundlage wurde am 07.12.1990 der Verein Biologische Station Kreis Recklinghausen gegründet. Die damals 13 Mitglieder des Vereins setzten sich aus 8 Vertretern des ehrenamtlichen Naturschutzes, 2 Vertretern der Landwirtschaft sowie der Stadt Dorstenund des Regionalverbandes Ruhr zusammen. Inzwischen hat der Verein 16 Mitglieder. Unter anderem sind der Kreis Recklinghausen und der Lippeverband hinzugekommen.

Seit Herbst 2018 ist Dr. Jörg Meinecke,
als Vertreter des ehrenamtlichen Naturschutzes, der 1. Vorsitzende des Vereins; seine Vertreter sind Norbert Blumenroth und Jan Schrieverhoff. Seit der Gründung bis 2018 war Dr. Bernd von Bülow  unser 1. Vorsitzender. Heute ist er unser erstes Ehrenmitglied. Der Verein beschäftigt inzwischen neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über zwei Plätze im Bundesfreiwilligendienst.

Nach der Vereinbarung über die Finanzierung und Bereitstellung der Infrastruktur in 1991 nahm die Biologische Station am 01.01.1992 mit fünf festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Naturschutzarbeit auf.





Das Team der Biologischen Station Kreis Recklinghausen e.V. zu Beginn 1992: Hermann Kottmann (Geschäftsführer), Sieglinde Jatzkowski (Verwaltung), Dr. Bernd von Bülow (1. Vorsitzender), Sabine Tockhorn (Biotop-Management), Georg Tenger (Öffentlichkeitsarbeit und stellv. Leiter) und Annette Schulte Bocholt (wissenschaftliche Mitarbeiterin)